Humanistischer Verband Berlin-Brandenburg bildet Krisenstab und stellt Unterkünfte für geflüchtete Menschen aus der Ukraine bereit

Der Humanistische Verband Berlin-Brandenburg (HVD BB) hat einen Krisenstab eingerichtet und wird ein Bündel von Maßnahmen auf den Weg bringen, um aus der Ukraine geflüchteten Menschen zu helfen. „Als Humanist_innen fühlen wir uns aufgerufen, sofort und unmittelbar jede erdenkliche Unterstützung für die Menschen zu mobilisieren, die von einem Tag auf den anderen den Schrecken eines Krieges ausgesetzt sind und ihre Familien und ihre Heimat verlassen mussten. Wir sind erschüttert angesichts des menschlichen Leids mitten in Europa“, sagt Katrin Raczynski, Vorstandsvorsitzende des Humanistischen Verbands Berlin Brandenburg.

Pressemitteilung HVD Berlin-Brandenburg KdöR, 28.02.2022

Man werde alles dafür tun, so Katrin Raczynski, mit der gesamten Infrastruktur – den rund 17.000 Mitgliedern, den 1.500 Mitarbeitenden und ebenso vielen Ehrenamtlichen, den Unterstützer_innen und den rund 80 Einrichtungen – unbürokratische Hilfe zu leisten.

Der Humanistische Verband Berlin-Brandenburg wird

  • bis zu 150 Übernachtungsplätze im eigenen Hotel H+ Hotel 4Youth für geflüchtete Menschen/Familien anbieten.
  • sich mit anderen Hilfsorganisationen bei der Suche nach Unterkünften abstimmen, damit diejenigen, die jetzt ihre Häuser und Wohnungen zur Unterbringung anbieten möchten, mit den geflüchteten Menschen in Verbindung treten können.
  • beratende Unterstützungs- und Vermittlungsdienste anbieten, auch in Kooperation mit anderen Hilfsorganisationen.
  • einen Pool einsatzbereiter Ehrenamtlicher aufbauen.

Darüber hinaus hat der Verband bereits eine E-Mail-Adresse eingerichtet, unter der Bedarfe angemeldet werden können:ukrainehilfe@hvd-bb.de

Pressekontakt
Uwe Dolderer
u.dolderer@hvd-bb.de
0171 83 19 985

Für die Erstversorgung werden vorallem Geldspenden benötigt. Diese können ganz einfach über das Online-Spendenformular übermittel werden.

#jetztHumanismus für die Ukraine!

Teilen